Sonntag, 9. September 2012

Willkommen auf Skios

Willkommen auf Skios so heißt das neue Buch von Michael Frayn.
Gestern Abend habe ich es schmunzelnd ausgelesen, zugeklappt und hatte viel Spaß damit.

 
Skios ist eine griechische Ferieninsel und wie in jedem Jahr treffen sich auf dem exclusiven Gelände der "Fred-Toppler-Stiftung" die Klugen , Reichen und Mächtigen der Welt. Zu diesem wichtigen Jahrestreffen wurde auch der Wissenschaftler Dr.Norman Wilfred eingeladen um seinen berühmten Vortrag zu halten. Bei der Geüäckausgabe am Flughafen werden Koffer vertauscht und setzen eine Kette von Verwechslungen in Gang: Oliver Fox, ein charmanter gutaussehender Tunichtgut hatte sich mit Georgie zu einem Rendezvous in einem Ferienhaus verabredet und wird jetzt von seinem Taxi zur Toppler-Stiftung gefahren. Er wird dort willkommen geheißen und alle sind betört von seinem Aussehen und seinen scheinbar billanten Gedanken und Äußerungen. Währenddessen landet der richtige Dr.Wilfred im Ferienhaus mit Georgie.
Die Geschichte an sich ist ja nicht originell, aber wie sie geschrieben ist schon. Wie Frayn die einzelnen Charaktere beschreibt und handeln läßt, das ist es was dieses Buch so besonders macht und sehr viel Vergnügen bereitet. Warum klärt Oliver Fox den Irrtum nicht auf, auch wenn es für ihn brenzelig wird? Er ist einfach so ein oberflächlicher es- ist- noch-immer- gutgegangen- Typ. Dann gibt es noch Nikki, die tüchtige und ehrgeizige Assistentin der Stiftung, die sich erhofft, die neue Direktorin zu werden und sich doch beinahe in Oliver Fox verliebt. Und Dr. Wilfred, der eigentlich ein langweiliger Wissenschaftler ist, aber auf einmal von den Muttermalen auf Georgies Schulterblatt träumt. Und Georgie selber begreift eigentlich gar nicht viel. Grandios sind auch diese beiden Taxifahrer-Brüder, die radebrechend alle möglichen Leute hin und her über die Insel fahren, mit und ohne Koffer....
Unbedingt lesenswert.


Kommentare:

  1. Skios und Skiros! - Das Kleid ist mega schön und das Buch ist das nächste, das ich lesen werde! Muss wirklich witzig sein. Momentan bin ich noch beim Hunterjährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand - einfach köstliche Lektüre!
    Liebe Grüsse
    Eveline

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    1. Liebe Eveline,
      ja, der Hundertjährige ist wirklich super. Genieße ihn! Ich mag es, wenn Bücher Humor haben und doch noch eine gute Geschichte erzählen.

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  2. ... lustig, grad gestern hab ich damit begonnen es zu lesen und werde es wohl heute nachmittag in der badi fertig lesen! freu mich schon :-)

    lg - maya

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